Donnerstag, 23. Oktober 2014

Leben in Malaysia


Malaysia ist ein Land in Südostasien 


Es liegt zum einen Teil auf dem asiatischen Festland und zum

 anderen Teil auf der Nordseite der Insel Borneo

Malaysia besitzt gemeinsame Grenzen 

mit Thailand, Singapur, Indonesien und Brunei.


  1. Malaysia besteht aus zwei durch das Südchinesische Meer getrennten Landesteilen, der malaiischen Halbinsel im Westen und Teilen der Insel Borneo im Osten. Wikipedia


  2. Vorwahl: +60
  3. Währung: Ringgit
  4. Staatsform: Wahlmonarchie, Konstitutionelle Monarchie, Demokratie, Parlamentarisches Regierungssystem

Der Großteil der Bevölkerung lebt in Westmalaysia, das sich zwischen Thailand undSingapur erstreckt.
  • Westküste - der entwickeltere Teil der Malaysia-Halbinsel mit der Hauptstadt Kuala Lumpur.
  • Ostküste - traditioneller und muslimischer geprägt. Die Inseln hier sind glitzernde, tropische Juwelen.
  • Ostmalaysia (Malaysia Timur), liegt 800 km östlich und nimmt zusammen mit Brunei den Nordteil der Insel Borneo ein.
Das Klima ist durchweg tropisch. Das heißt besonders die extreme Schwüle, die ganzjährig vorherrscht. Diese hohe Luftfeuchtigkeit zieht natürlich eine hohe Gewitteraktivität nach sich. Die Temperaturen liegen nachmittags zwischen 31 und 35 Grad, nachts bei 26-29 Grad. So bieten auch die Nächte keine Abkühlung.
Spezialfall El-Nino:
Bei El Nino gibt es signifikante Auswirkungen auf das Klima in Borneo! Niederschläge werden weniger, die Temperaturen nachmittags erreichen dann des öfteren in langen Perioden 35 Grad und mehr.


Eisenbahnverwaltung in Kuala Lumpur

Wer ein tropisches Land mit hohem Lebensstandard bei niedrigen Preisen sucht, ein Land mit einer boomenden Wirtschaft, einer hervorragenden Infrastruktur und einer exzellenten Gesundheitsversorgung, ein Land mit einem Höchstmaß an Rechtssicherheit und einem ausgesprochen freundlichen Steuersystem, ein Land mit warmen Nächten, traumhaften Sandstränden und unvergleichlichen Naturbegegnungen, der sollte sich aufmachen, um Malaysia einen Besuch abzustatten. 


 Der Islam, zu dem sich 60 % der Bevölkerung bekennen, ist Staatsreligion. Erstmals in Kontakt mit dem Islam kam Malaysia durch arabische Händler und Kaufleute schon Ende des 7. Jahrhunderts. Allerdings herrschten zu diesem Zeitpunkt in Malaysia verschiedene buddhistische und indisch-hinduistische Königreiche vor, so dass Muslime bis ins 14. Jahrhundert nie mehr als 10 % der Bevölkerung ausmachten. Seit dem 13. Jahrhundert ließen sich vermehrt Araberin Malaysia nieder, die sich mit der einheimischen Bevölkerung schließlich vermischten und so die Islamisierung der Malaien vorantrieben. Islamisiert wurde Malaysia wie Indonesien im 14. und 15. Jahrhundert.

 Der Bau von Kirchen führt in Ballungszentren häufig zu Schwierigkeiten mit der Planungsbehörde.
Die Christliche Presse kann nur unter Schwierigkeiten auf Malaysisch veröffentlicht werden, auf Englisch, Chinesisch und Tamil ist sie jedoch problemlos erhältlich. 
Uneingeschränkt ist die Verteilung von Schriften an Mitglieder von Vereinigungen oder Kirchen. Zensurversuche (konkret: Verbot des Wortes „Allah“) gab es durch die Regierung auch hier, was von einem Gericht zunächst aufgehoben, 2013 aber wieder eingeführt wurde. So sorgte das Islamische Religionsamt JAIS im Januar 2014 für Schlagzeilen, als es ohne rechtliche Grundlage mit polizeilicher Unterstützung in die Räumlichkeiten der Bible Society of Malaysia eindrang und 300 Exemplare des ALKITAB, der in malaiischer Sprache abgefassten Bibel, konfiszierte.

 


 Offizielle Residenz des malaysischen Königs

Petronas Towers ist der Name eines vom Mineralölkonzern Petronas gebauten Wolkenkratzerpaares in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Mit insgesamt 452 Metern Höhe überragen die Zwillingstürme die Stadt. Wikipedia

 

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in Malaysia


Drei Visumsarten möglich

Das malaysische Recht kennt drei Visumsarten, das Einreisevisum in Form des "Single EntryVisa" und des "Multiple Entry Visa" sowie das Transitvisum, welches nur zu einer Einreise zum Zwecke der Weiterreise in ein Drittland berechtigt. Deutsche, die sich nicht länger als drei Monate in Malaysia aufhalten wollen, benötigen im Regelfall kein Visum. Zur Einreise genügt ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass.
Ob ein besonderer Aufenthaltstitel erforderlich ist und unter welchen Voraussetzungen dieser erteilt wird, ist abhängig von der Art und Dauer des Aufenthaltes.

Aufenthaltstitel

Malaysia unterscheidet zwischen fünf Aufenthaltstiteln:
- Social Pass, der zu einem Kurzaufenthalt von bis zu drei Monaten zu Privatzwecken (Urlaub, Besuch von Verwandten etc.) berechtigt.
- Business Pass, der die Teilnahme an internationalen Seminaren und Konferenzen, zur Inspektion von bestehenden Tochterunternehmen, zur Durchführung von Vertragsverhandlungen und Vorbereitung von Investitionen, zur Teilnahme an Vorstandssitzungen bei einer malaysischen Tochter etc. ermöglicht.
Der Business Pass berechtigt hingegen nicht zur Aufnahme von kurzfristigen "praktischen" Tätigkeiten. So ist beispielsweise die Installation von verkauften Maschinen oder die technische Schulung von malaysischen Mitarbeitern nicht mehr vom Business Pass umfasst.
Sowohl der Social als auch der Business Pass werden bei der Einreise ausgestellt und unterliegen keinen besonderen Voraussetzungen.
Für die Arbeitsaufnahme, auch die zeitlich beschränkte, kennt das malaysische Recht die folgenden drei Aufenthaltstitel:
- Visitor's Pass (Temporary Employment Pass):
Dieser Aufenthaltstitel ist für Haushaltshilfen oder Arbeitnehmer für einfache Tätigkeiten in Produktion oder Landwirtschaft konzipiert. Für von Deutschland aus zu entsendende Fachkräfte ist dieser Aufenthaltstitel ohne Belang.
- Employment Pass (Arbeitserlaubnis), welcher regelmäßig im Rahmen eines recht aufwändigen Verfahrens erteilt wird. Voraussetzung ist grundsätzlich die vorrangige Genehmigung einer Ausländerposition (expatriate posts) in einem malaysischen Unternehmen. Die Anträge müssen in Abhängigkeit der Branche, in dem das beantragende Unternehmen tätig ist, bei einer von sechs Genehmigungsbehörden (zu denen unter anderem auch die MIDA (Malaysian Industrial Development Authority) zählt) eingereicht werden.
Detaillierte Informationen zur konkreten Zuständigkeit der am Genehmigungsprozess beteiligten Behörden finden sich unter http://www.imi.gov.my/index.php/en/main-services/expatriate/1st-stage--application-for-a-post.
Gründe für einen Lebensabend in Malaysia
Quelle: Malaysia-privat.
Hier nur einige Gründe, warum Malaysia als Altersruhesitz attraktiv sein kann:

Leute und Sprache
Die Malaysier sind ausgesprochen freundlich. Ausländer sind willkommen und das soziale Miteinander ist frei von irgendwelchen Vorurteilen. Als Ausländer wohnt man in der Regel nicht in einem Ghetto unter Ausländern. Englisch wird weithin verstanden und gesprochen, was die Kommunikation und die sozialen Begegnungen vereinfacht.
Das Wetter
Viele ältere Menschen genießen die Wärme und gewinnen mehr an körperlicher Beweglichkeit. Häuser als auch Fahrzeuge sind zumeist mit Kühlanlagen ausgestattet, wodurch die Hitze des Tages erträglicher wird.
Die Lebenshaltungskosten
In Malaysia sind die Lebenshaltungskosten sehr niedrig. Mit einer mittleren Rente von 1.200 bis 1.500 Euro kann man in Malaysia erheblich komfortabler leben als in einem europäischen Land. Die Mieten und Immobilienpreise sind noch niedrig. Hinzukommt kommt, dass gewisse Einkünfte völlig steuerfrei sind. Nur alkoholische Getränke, Fahrzeuge und einige importierte Lebensmittel sind teurer als in den Herkunftsländern.
Ökonomische und politische Stabilität
Malaysia ist ein seit vielen Jahren politisch stabiles Land. Seine Wirtschaft befindet sich in einem ungebrochenen Aufwärtstrend. Das Land hat sich von einem Agrar- und Rohstoffland zu einem technologischen Produktionsstandort und IT-Zentrum gewandelt und visiert für das Jahr 2020 einen Status als Industrieland an.
Infrastruktur
Die Verkehrinfrastruktur und die Kommunikationseinrichtungen sind sehr gut ausgebaut. Der internationale Flughafen genießt Weltklassestatus und die Hauptstadt Kuala Lumpur ist eine moderne Großstadt mit allen westlichen städtischen Einrichtungen. Highspeed-Internetverbindungen sind selbstverständlich. Die Regierung investiert kontinuierlich in den Ausbau der Infrastruktur.
Das Essen
Infolge der Anwesenheit dreier großer ethnischer Volksgruppen, Malayen, Chinesen und Inder, besteht ein überwältigendes Angebot an Gerichten der verschiedenen Küchen. Dabei sind die Preise sehr gering. Von Bruzzelküchen unter freiem Himmel über sogenannte Hawker Center bis zum aircon-gekühlten Feinschmecker-Restaurant ist die Auswahl groß.
Shopping
Im ganzen Land findet man moderne Einkaufszentren. Viele importierte Waren wie Kameras, Kosmetik- oder Elektronikartikel kann man abgabenfrei kaufen. Designermarken sind ebenso zu finden wie auch eine begrenzte Auswahl an importierten Lebensmittel. 
Die Natur
Malaysia hat eine geringe Bevölkerungsdichte und viele Naturschönheiten können ungestört entdeckt werden. Es bietet Wanderungen im Regenwald, Ausflüge zu einsamen Bergregionen, Stipvisiten auf exotischen Inseln und Relaxen an weichen Sandstränden. Die Pflanzen- und Tierwelt ist überwältigend. Die Straßen sind allesamt in einem hervorragenden Ausbauszustand und machen das Entdecken des Landes im eigenen Wagen zu einem Vergnügen.
Sport/Freizeit
Man kann vielen aktiven Sportarten nachgehen: Tennis, Badminton, Squash, Golf, Fußball und viele mehr. Malaysia ist Veranstaltungsort vieler internationaler Sportereignisse wie dem Formel-Eins-Rennen, Motorrad-, Fahrrad- und Motorbootveranstaltungen und internationalen Golftournieren. Eine Reihe lokaler Fest- und Theaterveranstaltungen warten auf Besucher. In Kuala Lumpur veranstaltet das malaysische philharmonische Orchester regelmäßige Aufführungen.
Sicherheit und Gesundheit
Die Kriminalitätsrate ist niedrig und das Gesundheitswesen weist internationale Qualitätsstandards auf. Dabei sind die medizinischen Behandlungskosten gering.
Schule und Ausbildung
Die Ausbildungssituation an den malaysischen Schulen ist gut. Internationale Schulen und private Hochschulen ziehen bereits viele ausländische Studenten an.
Dies sind nur einige von vielen Gründen, warum Malaysia als Ruhestandsland in Frage kommen könnte. Es mag darüber hinaus noch viel mehr Gründe geben. Aber vielleicht ist Malaysia ja auch nicht für jeden das Richtige. Nicht jeder wird mit allem zufrieden sein. Daher ist es sicherlich eine gute Empfehlung, das Land während eines eigenen Besuches selber kennen zu lernen. Erst dann kann man zu einem eigenen Urteil kommen. Wer verrückt nach Schnee ist und den Wintersport mag, der wird hier gewiss nicht glücklich sein. Doch wer die Wärme, die Vielfalt der Farben und Düfte und die tropische Natur mag, den wird Malaysia begeistern.





Mittwoch, 22. Oktober 2014

Trauriges Leben einer 82-jährigen Frau in Vietnam

Heute möchte ich einen neuen Blog starten,
in welchem ich nicht nur von Thailand, sondern auch vom übrigen Asien berichten werde.

Ich hoffe, daß ihr mir treu bleibt und auch weiterhin meine stets interessanten Beiträge verfolgt.



In meinem heutigen Beitrag möchte ich mich mit dieser 82-jährigen Frau aus Saigon, Vietnam, beschäftigen.

Dies ist die Geschichte von Frau Tran Thi, 82 Jahre alt, 
sie lebt in einem Zelt in der Nähe des Seeufers Tran Huy Lieu (Phu Hoa City. Hue).

Schon als kleines Baby mußte sie die Auflösung ihrer 
Familie miterleben: 
Der Vater ging weg zu einer anderen, jüngeren Frau.

Ihre Mutter nahm sich daraufhin einen  neuen Mann. 
Sie und ihr Bruder lebten nun mit ihrer Mutter und einem neuen Stiefvater. 
Als ihr Bruder 4 Jahre alt war, verstarb er leider an Masern. 

In ihrer Jugend wuchs sie mit nur wenig Liebe (Thui Thui) auf. 

Ihre  Mutter kümmerte sich nur noch um ihren neuen Mann und ihren gemeinsamen Sohn, wobei sie nur störte.


Als ihre Mutter starb, ging das Haus in den Besitz ihres Halbbruders .

Ihr blieb nur ein kleines provisorisches Zelt.

Sie führte ein elendiges Leben als Hilsarbeiterin auf Baustellen für einen Hungerlohn. 

Als sie dies aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr konnte, wurde sie Straßenhändlerin.

Anm. der Redaktion: Dafür brauchte sie keine Umschulung wie in Deutschland.
 


Als sie in die Jahr kam, und sie nicht mehr gesund und kräftig genug war, um größere Mengen Waren in ihren zwei Körben zu schleppen, konzentrierte sich daher auf die kleinen Stände mit leichteren Waren, hauptsächlich Gemüse und Obst, das aber weniger Geld einbrachte.
.
Hier beim Zählen der Tageseinnahmen, aber sie lebt genügsam.


Vor 7 Jahren wurde sie gesundheitlich immer schwächer, d. h. keine größeren Belastungen mehr, und sie beschloß, eine kleine Ecke an der Dong Ba Markt zu wählen, in der Nähe der Brücke, um hier den Passanten eine Schale Reis (Gia Hoi) zum Kauf anzubieten.

Ihre tägliche Ware sind nur noch wenige Enteneier, kleine Zwiebeln, zerkleinerte Beeren, Ingwer, Chili, Knoblauch in der Hoffnung auf den Verkauf für 20.000 bis 30.000 Dong/ Tag. 

Anmerkung der Redaktion: Eine Schale Suppe kostet 2700 Dong, eine Fl. Bier 9000 Dong.

Jeden Tag sitzt sie von 6.00 Uhr abends bis  9.00 Uhr morgens und bietet ihre Ware feil.



Diese Verkäufer und  Händler an der Brücke hier, wissen um die Not der armen, alleinstehenden Frauen. 

Viele Bekannte schlugen ihr vor, sie solle doch in ein Pflegeheim gehen, aber sie weigerte sich.

Sie meinte: "Extremes Leiden ist lang, aber ich lebe nicht mehr lange, so lassen Sie mich leben, wie dies in meinem Karma bestimmt ist".



Sie sagte weiter: "Das Alter und die schlechte Gesundheit sind eine große Belastung für mich.
Über 30 Jahre immer in Bodennähe, dann noch der Regen abwechselnd mit sonnigen Tagen, das muß ich durchhalten bis ans Ende meiner Tage.

Sie hadert nicht mit dem Leben, das ist ihr Schicksal meint sie.

Morgens um 9.00 Uhr packt sie den Rest zusammen um nach Hause, in ihr Zelt, zu gehen. Für sie ist eine Tüte Reis übrig geblieben, welches sie mit Fischsosse ißt.

Auch dank der Hilfe von allen hier auf dem Markt ist sie heute noch am Leben. 

Obwohl sie nur wenige Dong pro Nacht einnimmt, hofft sie immer noch in Zukunft genug zu verdienen, um den täglichen Hunger zu stillen. 


Allzu oft krank darf sie dabei aber nicht werden, dazu meint sie, ich brauche ja nur zu beten, und Buddha wird mich segnen und seine schützende Hand über mich halten.

 Von dem Wenigen was sie hat, versucht sie doch immer noch den Moenchen, bei ihrem morgendlichen Almosengang, etwas abzugeben, als Tamboon im Jenseits.


Und so entschwindet sie unseren Blicken auf dem Weg in ihr kärgliches zu Hause.

Wir von Dr. Charly Biehl's Blog wünschen ihr noch viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg.

Wir in Deutschland kämpfen für die Rente mir 63, wir haben eine gute Altersvergung gute Sozialleistungen, falls wir gearbeitet haben natürlich, und sind dennoch ständig am Jammern.